Weltcup Debüt in Karlsbad

Ich hatte mir die Weltcup Quali im März hart erkämpft also wollte ich dieses Jahr unbedingt noch einen starten: Da er zeitlich gut rein passte entschieden wir uns daher für den Weltcup in Karlsbad mit einer sehr harten Radstrecke. Inklusive eines 800 m langen Anstieges wobei die ersten 200 Meter 21% hatten.

Am Renntage war das Wetter mit Ansage auf gut deutsch gesagt: echt beschissen. Nach einem bescheidenen und wiederholten ängstlichem Schwimmen verpasste ich die 1. Radgruppe leider knapp. Aber unsere Radgruppe mit zwei weiteren deutschen Athletinnen funktionierte anfangs recht gut..bis zu folgendem Zeitpunkt am Ende der ersten Radrunde von 7: Die Straßen waren nass, Kopfsteinpflaster, es ging bergab und wir mussten wegen einer scharfen Rechtskurve auf die Eisen gehen….eine verbremst sich, reißt die neben fahrende Athletinnen mit und alle dahinter fallen! Glück im Unglück, ich war nur weggerutscht hatte aber dadurch wertvolle Zeit verloren..wir befanden uns wieder in einer deformierten 4 er Frau Gruppe die bis Runde 4 von 7 lief erneut sehr gut. Dann Schreck Nummer 2: Platten! Und auch wieder Glück im Unglück: ich bemerkte den Platten direkt vor der wheel station.  S…….:(

Ankommen!!! Alles was ich nach diesen zwei Geschehnissen wollte war gesund das Rennen zu finishen. Durch die nasse Straße wurde die Strecke einfach nur brutal: insgesamt 16 Athletinnen stiegen aus, einige auch mit ordentlichen Schürfwunden. So fuhr ich die restlichen Kilometer alleine, was einige Körner kostete..dennoch liefen die abschließenden 10 km sehr flüssig..und ich brachte das Ding dann irgendwie noch als 26. Ziel. Außer ein paar leichte Schürfwunden und einer kleinen Prellung war ich soweit wohl auf.

Definitiv war es nicht die Platzierung die ich mir vorgenommen hatte, ABER unter den Umständen mit Sturz UND Platten denke ich, ist mein Weltcup Debüt dann irgendwie doch geglückt.

Vielleicht erlangte ich durch dieses Rennen ein weitaus größeren Erfahrungswert als wenn, das Rennen ohne Komplikationen verlaufen wäre…

Kurzum der Wettkampf war ein Paradebeispiel für meine die prägendste Eigenschaft an mir: Aufgeben ist nie eine Option für mich.

Next station: BINZ…

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