WTS Debüt in Hamburg

LVZ LEIPZIG, Frank Schober: „Die 24-Jährige von den TriStars Markkleeberg zeigte bei ihrem Weltserien-Debüt in Hamburg über die Sprintdistanz eine starke Leistung und ließ sich auch von einer Kollision mit technischem Defekt beim Radfahren nicht aus der Ruhe bringen.Caro hat bei ihrem starken Weltserien-Debüt in Hamburg angedeutet, dass ihre Olympiateilnahme in gut zwölf Monaten in Tokio keinesfalls utopisch ist. Die 24-Jährige von den TriStars Markkleeberg erwischte am Samstag beim Sprintrennen an der Binnenalster dank ihrer Schwimm-Stärke die Spitzen-Radgruppe und hielt sich lange im Vorderfeld auf. Erst beim Lauf fiel sie ein wenig zurück. Jedoch schaffte ich als 19. eine Top-20-Platzierung und war hinter Laura Lindemann zwei beste Deutsche Athletin. „

Trotz typischem Hamburg Wetter war die Atmosphäre in Hamburg einfach nur super. Ich hatte wieder mal eine hohe Startnummer und dadurch einen längeren Weg im Wasser, andererseits hatte ich dadurch Platz zum Schwimmen. Mein großes Plus war, dass ich den schnellsten Wechsel hingelegt habe. Leider musste ich auf dem Rad nach einer Kollision mit einer Französin am Ende mit zwei kaputten Speichen fahren. Das Laufen ist im Moment noch meine Schwachstelle, im Gegensatz zu den anderen beiden Disziplinen kann ich da leider noch nicht ganz mit den Weltklasse Athletinnen mithalten. ABER viel fehlt nicht mehr! 🙂

Jedoch war mir an diesem Samstag Abend nicht nur zum feiern zumute. Leider reichte die zweit Beste Platzierung nicht zu einer Nominierung für die Mixed-Staffel am Sonntag. Stattdessen wurde Nina Eim die 28. wurde, an dritter Position gesetzt. So stand ich früh morgens, nach einem Dauerlauf als Zuschauerin an der Strecke als das deutschen Mixed-Quartetts sich den Silberrang erkämpfte.

Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen und Motivation geht es jetzt erstmal wieder in eine vierwöchige Trainingsphase, wobei ich am 21.7 in Tübingen beim Bundesligarennen an den Start gehen werde.

 

 

Hitzeschlacht in Antwerpen

Yes..Das Selbstvertrauen ist zurückgekehrt. Gestern Abend 18:00 Uhr konnte Caro ihre Schwimmstärke beim Weltcup in Antwerpen  unter Beweis stellen. Zusammen mit einer vierköpfigen Ausreißergruppe hatte sie nach der ersten Disziplin knapp 10 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgerinnen. Leider arbeiteten die vier Mädels nicht optimal zusammen, sodass sie nach der zweiten von vier Runden eingeholt wurden. Zusammen mit Topathletin Laura Lindemann hielt Caro sich im vorderen Drittel auf und leistete viel Führungsarbeit. Die Radstrecke verlangte viel Aufmerksamkeit von den Sportlern ab. 50 Prozent der Strecke war Kopfsteinpflaster, einige knifflige Kurven und zwei kurze Anstiege waren dabei. Vor dem zweiten Wechsel konnte Caro sich gut positionieren, sie ging als Driite auf die Laufstrecke. Doch leider wollte der Körper  an diesem Abend nicht mehr und so wurden die abschließenden 5 km zu einer echten Qual. Caro konnte sich aber noch auf einen guten 13. Platz retten, was wieder ein Schritt nach vorne in der Weltrangliste bedeutet.
Zusammen mit ihrem Trainer wird sie nun Ursachenforschung betreiben, was zur Zeit beim Laufen nicht so laufen will! :/

Duathlon in Nottingham

Das Wettkampfgeschehen ist bei Caro im vollen Gange. Knapp zwei Wochen nach der EM in Weert ging es für Caro weiter nach Nottingham zu einem Staffelrennen. Auf Grund der zu schlechten Wasserqualität entschied die ITU sich für einen Duathlon! Dieses Format spielte der Ex-Leistungsschwimmerin anfangs nicht so in die Karten.
Doch beim ersten Lauf von 1,5 Kilometern konnte Caro mit Weltklasse-Läuferinnen sehr gut mit halten. Auf dem Rad war sie leider die einzige treibende Kraft und versuchte vergeblich, die anderen zu animieren mitzuarbeiten. Nach einer taktisch unklugen letzten Aktion wechselte Caro zu schlecht, um mit der direkten Spitze mitlaufen zu können.  Zum zweiten Lauf gibt es nur eins zu sagen: Er war sehr zäh.

Am Ende kam die deutsche Staffel auf einen guten 5. Platz in einem starken Feld. Im Olympia Ranking bedeutet das aktuell Platz 4.

Next Stop: Antwerpen WC!!!

Versöhnlicher Abschluss

Erstes DNF – das muss man erstmal verkraften. Manchmal gibt es einfach gebrauchte Tage im Leben, wo nichts geht. Dass nun dieser Freitag „mein gebrauchter Tag“ war, hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen. Aber so ist das eben im Sport und so versuchte ich mich so gut es ging am Samstag psychisch und physisch wieder aufzubauen und auf die am Sonntag bevorstehende Mix Team Staffel vorzubereiten. Der Startschuss erfolgte um 16:00 Uhr und ich wurde an Position drei gesetzt, damit ich erstens meine Ruhe beim Schwimmen hatte und zweitens um eventuell eine entstandene Lücke zu den Führenden beim Schwimmen zu schließen.  Für die Zuschauer ist so eine Staffel ein besonderes Spektakel, denn es bleibt bis zum Schluss spannend, so auch das Rennen am Sonntag.

Mit nur zwei Sekunden Rückstand kamen wir hinter der französischen Staffel als Zweiter ins Ziel und wurden damit VIZE EUROPAMEISTER. Platz drei belegten vor heimischem Publikum die Niederländer. Von der ersten Sekunde an war es eine grandiose Teamleistung, wo jeder über sich hinaus gewachsen ist.

Dies war ein großer Sprung nach oben für die deutsche Staffel, viele Punkte für das Olympic Qualification Ranking und nebenbei brachte mir der Vizemeistertitel den Perspektivkaderstatus für das Olympische Jahr 2020 🙂 🙂 🙂  Somit kann ich mit dieser EM in Weert doch noch Frieden schließen und fand einen versöhnlichen Abschluss.

Weil es so viel Spaß gemacht hat, werde ich nächste Woche Mittwoch bis Sonntag nach Nottingham reisen, um am Samstag wieder mit der Deutschen Mix Team Staffel an den Start zu gehen.

Erste Top Ten Platzierung

Am Samstag fand in Cagliari mein 3. Weltcup statt. Zusammen mit meinem Betreuer-Team 🙂 flogen wir Mittwoch früh schon nach Sardinien. 200 Meter vom Schwimmstart entfernt hatten wir uns eine kleine AirBnB Unterkunft gemietet. Die nächsten Tage wurden zum einen der Erholung, zum anderen zur Aktivierung genutzt, sodass ich Samstag früh fit und wie immer ultra aufgeregt an der Startlinie stand.

Nach einem perfekten Schwimmen stieg ich als Zweite auf das Rad. Die Spitzengruppe umfasste mit mir 13 Athletinnen. Der Radkurs war technisch anspruchsvoll und beinhaltete viele Antritte. Im abschließenden Lauf hatte ich jedoch nicht die besten Laufbeinchen, sodass ich anfangs leider nicht mit der 5-köpfigen Spitze mitlaufen konnte. Im Zielsprint erkämpfte ich mir dann doch noch den 8. Platz, sicherte mir die WTS Quali, sammelte viele Punkte für die Weltrangliste und gewann sogar noch ein bisschen Preisgeld. Alles in allem also ein gelungener Samstagvormittag. Nachdem ich vorbildlich auslaufen war und am Nachmittag noch eine lockere Runde mit dem Rad gefahren bin, konnten wir den Abend entspannt und froh gelaunt in Cagliaris Innenstadt bei einer leckeren Pizza ausklingen lassen.

In zwei Wochen geht es nach Weert zu den Europameisterschaften, dort würde ich gern nochmal eine Schippe drauf legen.

 

Überraschender Sieg in Nürnberg

Am Samstag fand der alljährliche zentrale Leistungstest der Deutschen Triathlon Union in Nürnberg statt. Es mussten 800 m geschwommen und 5000m auf der Bahn gelaufen werden. Der Lauf wurde nach der Gundersen Methode absolviert, das bedeutet die schnellste Schwimmerin wird zuerst losgeschickt.  Alle anderen Athletinnen starten mit dem jeweiligen Rückstand dahinter.

Bereits nach dem Schwimmen lag ich mit einer Zeit von 9:42 10 Sekunden vor Platz zwei. Das war keine so große Überraschung, denn das war auch in den vergangenen Jahren immer meine Stärke. So war ich wie letztes Jahr die, die es zu jagen galt. In den letzten Wochen und Monaten habe ich unglaublich viel an meiner Schwachstelle, dem Laufen, gearbeitet und wusste, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr stärker geworden bin.

Taktik für das Rennen lautete:  Die anderen Mädels erstmal ran laufen zu lassen. Es ging relativ viel Wind, sodass ich etwas Kräfte hätte sparen können. Zu meinem Erstaunen kam aber keiner. Ich lief also weiterhin meinen Stiefel. Erst zwei Runden vor Schluss kam Lisa wie eine Rakete an mir vorbei, doch ich blieb an ihren Fersen. So kurz vor dem Ziel wollte ich nicht kampflos Zweite werden.

Am Ende konnte ich den Zielsprint für mich entscheiden und gewann den zentralen Leistungstest, holte mir das Weltcup Ticket und brach den All-Time-Record. Mit einer Zeit von 17:03 lief ich außerdem eine neue Bestzeit. 🙂

Wer hätte diese Leistungsentwicklung vor zwei Jahren für möglich gehalten? Ich definitiv nicht… oder vielleicht doch?! 🙂

Einmal mehr wurde bewiesen, dass Erfolg zu 90 Prozent aus Fleiß und harter Arbeit besteht.

Der Test war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und bestätigt mich in meinem Tun.

Doch viel Zeit zum Ausruhen auf diesen Lorbeeren bleibt nicht, denn der nächste Trainingsblock naht, bis es dann endlich in die Wettkampfsaison los geht.

Bis bald Eure Caro

“ Kein Ziel ist zu hoch, wenn du alles daran setzt es zu erreichen“

(FOTO: ANGELA TÖPPER)

 

Artikel aus der WESTDEUTSCHEN ZEITUNG

ZITAT: “ Die Bundesliga-Triathletinnen des Schwalbe-Teams vom Krefelder Kanu Klub sind mitten in der Vorbereitung für die neue Saison. Caroline Pohle war vier Wochen mit den Kaderathleten der Deutschen Triathlon Union im Trainingslager in Südafrika, wo mächtig Kilometer gemacht wurden, sowohl im Wasser als auch auf dem Rad und beim Laufen. Zum Abschluss des Trainingslagers wartete die Weltcup-Premiere in Kapstadt auf die 23-Jährige. Sicherlich nicht ganz einfach, denn frisch sind die Beine nach einem solchen harten Trainingsblock naturgemäß nicht.

54 Starterinnen absolvierten den ersten Weltcup der Saison, stürzten sich ins 13 Grad kalte Hafen-Wasser. Am Ende, nach 59:37 Minuten für 750 Meter Schwimmen 20 Kilometer Rad fahren und fünf Kilometer Laufen überquerte Pohle als 24. die Ziellinie, wurde zweitbeste Deutsche direkt hinter Nina Eim. „Viel besser hätte der Saison-Auftakt für sie kaum laufen können, auch wenn die Studentin selber selten mit ihrer Leistung zufrieden ist: Es war okay, beim Schwimmen hatte ich keinen Sahne-Tag, das Laufen war ganz gut.“ Nebenbei schrieb Pohle ein kleines Kapitel deutsche Sportgeschichte: Sie ist die einzige Deutsche, die bei einem Schwimm- und einem Triathlon-Weltcup die deutschen Farben erfolgreich vertrat. Seit 2016 startet Pohle für das Schwalbe-Team in der Bundesliga.“

Quelle: https://www.wz.de/nrw/krefeld/lokalsport/triathletin-pohle-ueberzeugt-im-weltcup_aid-36726635?fbclid=IwAR2WyeDMEBmMQbozH8j0JYqq7i8Aq7P0Jby_r15XlpHjWpSSnyGlFTiEth8

Weltcup Kapstadt

Nachdem ich nun vier Wochen mit dem Kader der DTU im Trainingslager in Potch war, flog ich weiter zum Weltcup nach Kapstadt. Das erste Rennen einer Saison hat immer etwas Besonderes und Aufregendes zumal mein Körper von den vergangenen vier Wochen Trainingslager doch etwas müde war. Am Sonntag 14:15 Uhr fiel der Startschuss. Das Schwimmen verlief im 16 Grad kalten Wasser, eher suboptimal für mich denn auf Grund der hohen Startnummer startete ich von ganz außen und fand mich wenige Meter nach dem Start, später mitten im Getümmel. Leider bekam ich nach dem Schwimmen eine Zeitstrafe von 10 sek und durfte meinen Neo nicht weiter ausziehen. Der Grund ist mir allerdings immer noch unbekannt. Bitter, denn so sah ich meine Radgruppe vorbeiziehen. Mit fünf anderen Verfolgerinnen versuchte ich vergeblich den Rückstand zu verringern, aber leider gelang es uns, auf Grund von mangelnder Mitarbeit nicht. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten, viel an meiner Laufperformance gearbeitet und trotz vier harten Trainingslagerwochen, liefen die abschließenden 5km erstaunlicherweise richtig gut und ich konnte noch einige Starterinnen erholen.

Somit beendete ich meine vierwöchige Reise nach Südafrika mit einem 24. Platz beim Weltcup in Kapstadt. Für Anfang Januar eine solide Leistung. Jetzt heißt es für die nächsten 4 Wochen, bis zur nächsten Leistungsüberprüfung in Nürnberg, weiterhin an den Schwachstellen zu arbeiten.

Neuer Verein–> TriStars Markkleeberg

Caroline Pohle – ein neuer TRIStar mit großen Zielen

Caro, Wie bist Du auf die TRIStars gestoßen?

Ich trainiere jetzt wieder seit ca. anderthalb Jahren am Landesstützpunkt Leipzig und bin durch einen sehr ambitionierten und talentierten Trainingskollegen auf den noch mir unbekanntem und jungen Verein aus Markleeberg gestoßen! Da ich eh gerade auf der Suche nach einem neuen Heimatverein war, passte das ganz gut!

Was machst Du gerade, machst Du eine Ausbildung?

Neben dem Triathlon studiere ich Grundschule Lehramt und gebe Schwimm -und Gesundheitssportkurse.

Was sind Deine sportlichen Ziele?

Nachdem es nach einer langen Verletzungspause 2018 endlich mehrere Schritte nach vorne ging, habe ich mir für 2019 das Ziel: Bundeskaderstatus gesetzt! Des weiteren ist das Ziel Top 3 bei der DM Elite fest im Blick. Außerdem will ich 2019 auf internationaler Ebene gute Leistungen im Top 10-15 Bereich erreichen! Dafür geht es jetzt erstmal für 4 Wochen mit einem Teil der Nationalmannschaft ins Trainingslager nach Südafrika!

Übrigens vielen Dank für diese Ehre, etwas über mich erzählen zu dürfen!

Quelle: https://www.tristars-markkleeberg.de/2019/01/20/caroline-pohle

First Cycelcrossrennen

Die Saisonvorbereitung ist auch bei mir ENDLICH wieder im vollen Gange…für die nächsten Monate heisst es erstmal wieder an den Basics arbeiten. Viele Triathleten empfinden das Radtraining zu dieser Zeit sehr langweilig und eintönig: stundenlanges Rolle fahren und dabei sämtliche Serien bei Nextflix zu schauen.

Doch das muss ja nicht sein!!!!!! Wintertraining kann zum einen auch richtig Spaß machen UND man tut nebenbei noch etwas für seine Radskills!

So startete ich am Samstag bei meinem aller ersten Cyclecrossrennen. Da diese Sportart, nicht ganz so viele Frauen betreiben, wurden die Frauen in der Hobbyklasse in deutlicher Unterzahl mit den Männern zusammen ins Rennen geschickt..

So oder so war ich mega gespannt, aufgeregt und hatte auch ein bisschen Angst..den besonderen Kick gab es dadurch dass, das Rennen um 21:45 Uhr erst startete und somit im Flutlicht gefahren wurde..

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, kam ich dann in der zweiten Hälfte der Zeit ENDLICH in meinen Rhythmus. Denn wie sich herausstellte war ich dann doch schneller zu Fuß als auf dem Rad…:)

Nach 30 min und einem Durchschnittspuls von 189, konnte ich die Damen Wertung gewinnen..:)

Wer mich kennt der wird wissen: Es wird sicher nichts das letzte Rennen gewesen sein..